Guerrilla Garden http://ggggl.blogsport.de Thu, 17 Mar 2011 22:11:32 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Kommende Anti-Atom-Aktionen! http://ggggl.blogsport.de/2011/03/18/kommende-anti-atom-aktionen/ http://ggggl.blogsport.de/2011/03/18/kommende-anti-atom-aktionen/#comments Thu, 17 Mar 2011 22:09:08 +0000 Gärtner_in#1 Allgemein http://ggggl.blogsport.de/2011/03/18/kommende-anti-atom-aktionen/ In den kommenden Tagen sind zahlreiche Anti-Atom-Aktionen geplant. Wir lassen uns also nicht unterkriegen von den Kriminalisierungsversuchen aus Solingen, wozu wir noch ausfühlich Stellung nehmen werden! Nun erstmal die kommenden Aktionen:

Samstag 19. März 2011 14Uhr Köln Neumarkt
Aufruf: Demo für den sofortigen Ausstieg aus der Atomkraft
Veranstalter_innen sind das Anti Atom Plenum Köln sowie der AK Antifa Köln

Sonntag, 20. März 2011 17Uhr Autonomes Zentrum Wuppertal
Großes Anti-Atom-Treffen

Montag 21. März 2011 18Uhr – Bundesweite Mahnwachen
u.A.:

-Remscheid, Allee-Center/Brunnen
-Solingen, Clemens-Gallerie
-Wuppertal, Alte Freiheit/Mina Knallenfalls

Aufruf zur Demo in Wuppertal:

Vor über einer Woche ging es los. Durch das Erdbeben begann die nukleare
Katastrophe und ständig gibt es neue Hiobsbotschaften aus Japan. Die
Ereignisse haben auf furchtbare Art und Weise klar gemacht, was längst
alle – nicht erst nach der Reaktorkatastrophe vor 25 Jahren in Tschernobyl – wissen müssten: Atomenergie ist nicht sicher und wird nie sicher sein!

Die Katastrophe kann ständig durch unterschiedlichste Ereignisse
ausgelöst werden und der Müll der durch die Produktion von Atomenergie
anfällt, vergiftet womöglich noch Jahrhunderte die Umwelt und verstrahlt
Menschen. Es hätte längst schon Schluss sein müssen mit der Atomenergie!
Lasst uns endlich dafür sorgen, dass alle Atomanlagen abgeschaltet werden!

Wir schlagen vor, am Montag um 18.00 Uhr erneut für die sofortige
Beendigung des Atomwahnsinns an der Alten Freiheit in der Elberfelder
Innenstadt zu demonstrieren.

Das alleine wird aber nicht ausreichen um die Regierenden und die
Atomkonzerne ausreichend unter Druck zu setzen. Deshalb wollen wir uns
mit möglichst vielen Menschen am Sonntag um 17.00 Uhr im AZ treffen um
Ideen zu sammeln.


Für den sofortigen Atomausstieg!
Für die sofortige Stillegung aller Atomanlagen weltweit!

]]>
http://ggggl.blogsport.de/2011/03/18/kommende-anti-atom-aktionen/feed/
Zeichen setzen! Schulen und Berufskollegs gegen Atomkraft http://ggggl.blogsport.de/2011/03/15/zeichen-setzen-schulen-und-berufskollegs-gegen-atomkraft/ http://ggggl.blogsport.de/2011/03/15/zeichen-setzen-schulen-und-berufskollegs-gegen-atomkraft/#comments Tue, 15 Mar 2011 13:51:13 +0000 Gärtner_in#1 Allgemein http://ggggl.blogsport.de/2011/03/15/zeichen-setzen-schulen-und-berufskollegs-gegen-atomkraft/ … und werde dabei kriminalisiert. Von daher fällt die Aktion unseren Informationen zur Folge wohl leider aus.

]]>
http://ggggl.blogsport.de/2011/03/15/zeichen-setzen-schulen-und-berufskollegs-gegen-atomkraft/feed/
Morgen bundesweite Anti-Atom-Proteste http://ggggl.blogsport.de/2011/03/13/morgen-bundesweite-anti-atomproteste/ http://ggggl.blogsport.de/2011/03/13/morgen-bundesweite-anti-atomproteste/#comments Sun, 13 Mar 2011 21:31:20 +0000 Gärtner_in#1 Allgemein http://ggggl.blogsport.de/2011/03/13/morgen-bundesweite-anti-atomproteste/ Am morgigen Tag wird es bundesweit, unter Anderem auch in Solingen, Remscheid und Wuppertal, Mahnwachen aufgrund der Ergeignisse in Japan geben. Wir fordern einen konsequenten und weltweiten Ausstiegt auch Atomkraft und Fusionstechnik!

Wir rufen zur Teilnahme an den Aktionen auf!

Infos

]]>
http://ggggl.blogsport.de/2011/03/13/morgen-bundesweite-anti-atomproteste/feed/
Warten auf Distanzierung der BI http://ggggl.blogsport.de/2011/02/15/warten-auf-distanzierung-der-bi/ http://ggggl.blogsport.de/2011/02/15/warten-auf-distanzierung-der-bi/#comments Tue, 15 Feb 2011 10:05:00 +0000 Gärtner_in#1 Allgemein http://ggggl.blogsport.de/2011/02/15/warten-auf-distanzierung-der-bi/ Noch 6 Tage!

Stay tuned!

]]>
http://ggggl.blogsport.de/2011/02/15/warten-auf-distanzierung-der-bi/feed/
Informatinsupdate zu den antifa Action Days http://ggggl.blogsport.de/2011/01/24/informatinsupdate-zu-den-antifa-action-days/ http://ggggl.blogsport.de/2011/01/24/informatinsupdate-zu-den-antifa-action-days/#comments Mon, 24 Jan 2011 17:50:00 +0000 Gärtner_in#1 Allgemein http://ggggl.blogsport.de/2011/01/24/informatinsupdate-zu-den-antifa-action-days/ Ein Informationsupdate mit allem Wissenswertem zu den kommenden action Days findet sich nun hier: http://actiondayswpt.blogsport.de/

]]>
http://ggggl.blogsport.de/2011/01/24/informatinsupdate-zu-den-antifa-action-days/feed/
Perspektiven im weiteren Kampf um den Stadtpark: Der Tag-X http://ggggl.blogsport.de/2011/01/22/perspektiven-im-weiteren-kampf-um-den-stadtpark-der-tag-x/ http://ggggl.blogsport.de/2011/01/22/perspektiven-im-weiteren-kampf-um-den-stadtpark-der-tag-x/#comments Sat, 22 Jan 2011 20:24:37 +0000 Gärtner_in#1 Allgemein http://ggggl.blogsport.de/2011/01/22/perspektiven-im-weiteren-kampf-um-den-stadtpark-der-tag-x/

Lange haben wir uns die Köpfe zerbrochen und auch in größerer, regionaler Runde debattiert, wie es nun weiter gehen kann. Klar ist zunächst eines: Durch das von der Bürgerinitiative angestrebte Mediationsverfahren verliert der Widerstand gegen das Einkaufszentrum an Boden. Das gestellte „Ultimatium“ ist für uns eher ein Nachgeben. So ein Verfahren macht aus unserer Sicht nur Sinn, wenn ein Erhalt des Parks dabei eine realistische Chance hat. Davon gehen wir nicht aus, im Gegenteil. Die Schlichtung um Stuttgart 21 hat ganz klar gezeigt wohin soetwas führt. Genau aus diesem Grunde haben wir die Bürgerversammlung in letzter Sekunde boykottiert.

Wie sehen denn die weiteren Perspektiven aus? Nun, zunächst mussten wir uns im Klaren sein, wie es nun weiter geht und wo wir da ansetzen können. Also mussten wir einen Tag-X für Leichlingen definieren. Tag-X ist der Tag, an dem der Stadtpark endgültig für die Öffentlichkeit gesperrt wird, bzw der Tag, an dem der erste Baum gefällt wird. Ein Termin dazu ist bis heute noch nicht absehbar, wir vermuten das es noch vor dem Tag der Arbeiter_innen soweit sein wird.

Desweiteren mussten wir für uns einen Konsens finden, der da lautet massiver Protest und erheblicher ziviler Ungehorsam. Das umfasst zum Einen Demonstartionen, zum Anderen auch Blockaden und temporäre Besetzungen. Wert wird dennoch von allen Seiten auf ein gewaltfreies und um so kreativeres Konzept für Tag-X gelegt. Wir werden die Arbeiten massiv stören, soviel ist schon jetzt klar. Dabei konzentrieren wir uns zunächst auf Tag-X. Unser Augenmerk gilt dabei auch nur dem Stadtpark, Alles können wir eh nicht verhindern.

Ohne spalten zu wollen, es wird sicherlich der Zeitpunkt kommen, wo sich der konservative Teil des Widestandes respektive der Bürgerinitiative von eher aktivem Teil trennen wird. Das wird vermutlich um den Tag-X herum sein.Wir stehen ab da als offene Widerstandsgruppe allen Projektgegner_innen bereit (das tun wir jetzt schon!). Anstelle von Fluchen und Schimpfen sollte sich dann weiterhin auf Widerstand konzentriert werden. Eins kann der gewitzen Leserin unseres Blogs klar sein, wir werden Diejenigen sein, die bis Zuletzt nicht weichen werden!

Unsere Überlegungen stellen keineswegs ein Bruch unseres Solidaritätsprizips gegenüber der Bürgerinitiative „Rettet den Stadtpark“ dar, allerdings ist es nun an der Zeit, sich ‚Plan B‘ auszudenken!

Darüber hinnaus ist es uns wichtig, den Park -solange er noch da ist- ins Bewusstsein der Leichlinger_innen zu bringen. Als Rückzugs- und Ruheraum, aber auch als Spiel- und Freiraum. Wir hoffen wir können die Leute hier dazu animieren, verstärkt den Park zu benutzen. Haltet ihn aber bitte sauber.

Haltet Euch hier auf dem Laufenden!

Militante Parkschützer_innen, Hobbygärtner_innen und Antifa-Bandit_innen aus der Region

Guarda el parque de la ciudad!

]]>
http://ggggl.blogsport.de/2011/01/22/perspektiven-im-weiteren-kampf-um-den-stadtpark-der-tag-x/feed/
Naziaufmarsch? Zum Desaster machen! Für einen Konsequenten Antifaschismus! http://ggggl.blogsport.de/2011/01/21/naziaufmarsch-zum-desaster-machen-fuer-einen-konsequenten-antifaschismus/ http://ggggl.blogsport.de/2011/01/21/naziaufmarsch-zum-desaster-machen-fuer-einen-konsequenten-antifaschismus/#comments Fri, 21 Jan 2011 21:29:42 +0000 Gärtner_in#1 Allgemein http://ggggl.blogsport.de/2011/01/21/naziaufmarsch-zum-desaster-machen-fuer-einen-konsequenten-antifaschismus/ Zum 29.01.11 mobilisieren Wuppertaler Nazis in Zusammenarbeit mit der Düsseldorfer NPD zu einem Aufmarsch gegen linke Gewalt, Antifaschismus und das Autonome Zentrum als Keimzelle des Terrors. Als wäre der erste Naziaufmarsch in Wuppertal-Elberfeld seit 42 Jahren genau zwischen dem 27.Januar (Tag der Befreiung von Auschwitz und Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus) und dem 30.Januar (Tag der Machtübernahme der Nazis am 30.1.33) nicht Provokation genug, ist Thema der Demonstration ausgerechnet antifaschistischer Widerstand. Unter anderem beschweren sich die Nazis darüber, dass sie wegen der Antifa in Wuppertal nicht einmal „legales Infomaterial“ verteilen könnten.

Die Nazis beziehen sich dabei offensichtlich auf ihre Versuche in der Wuppertaler Innenstadt Propaganda zu verteilen. Wir bedanken uns herzlich dafür, dass die Nazis es übernehmen überall mitzuteilen, dass dies nicht möglich ist ohne auf Gegenwehr zu stoßen. Sie scheinen dabei bezüglich der Darstellung des „Antifa-Mobs“ jedoch etwas übereifrig zu sein. Bei Versuchen der Nazis in der Innenstadt Mobilisierungsflyer für Naziaufmärsche zu verteilen, wurden sie jedes mal von einer handvoll Menschen daran gehindert, obwohl die Nazis mehr als 15 Personen waren und mindestens einmal bewaffnet. Um sich vor den eigenen Kameraden nicht völlig zu blamieren, wurde daraus in den „Aktionsberichten“ immer ein zahlenmäßig weit überlegender, gewalttätiger Mob.

Gegen Nazis oder nationale Sozialisten – wie sie sich moderner nennen – muss aus einer emanzipatorische Perspektive nicht einfach wegen ihrer Identität, sondern wegen ihrer Inhalte vorgegangen werden. Ein Teil ihrer Ideologie wird anhand der Demonstrationen, für die per Flyer mobilisiert werden sollte, deutlich.

„Oma, Opa und Hans-Peter…“

Im November verteilten sie Flyer für einen Trauermarsch in Remagen. Seit 2005 finden dort jährlich Nazi-Aufmärsche in Erinnerung an die sog. „Rheinwiesenlager“ statt. Bei diesen Trauermärschen werden die deutschen Soldaten, die gegen Ende des 2. Weltkrieges in alliierten Gefangenenlagern ums Leben kamen, als Märtyrer verherrlicht.
Völlig kontextlos werden Angehörige von Wehrmacht und SS als hilflose Opfer dargestellt, die verhungern mussten, obwohl angeblich mitten im zerstörten Europa genug Nahrungsmittel zur Verfügung standen, und nur aufgrund der Böswilligkeit der Alliierten leiden mussten. Kein Wort darüber, dass es sich bei den Gefangenen um Menschen handelte, die aktiv an der Vernichtung der europäischen Jüdinnen und Juden mitgewirkt hatten, die einen Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion geführt hatten, etc. Kein Wort darüber, dass die Deutschen vom Soldaten bis zum 14jährigen Flakhelfer in ihrem Glauben an die Überlegenheit des „deutschen Volkes“ und die NS-Ideologie fanatisch weiterkämpften als der Krieg bereits offensichtlich verloren war. Dies führte dazu, dass die alliierten Soldat*innen bis zum Tag der Kapitulation um fast jede einzelne Straße kämpfen mussten und damit wahrscheinlich Besseres zu tun hatten als sich um die Versorgung von Kriegsgefangenen zu kümmern. Nachdem die Deutschen mehrere Millionen Menschen in KZs ermordeten, Millionen Zwangsarbeiter*innen zur Sklavenarbeit nach Deutschland verschleppten und in Osteuropa einen Vernichtungskrieg mit über 17 Millionen zivilen Toten führten, wird die angeblich fehlenden Einhaltung der Genfer Konventionen durch die Alliierten angeprangert. Dadurch versuchen die Nazis weiterhin den Mythos vom ehrenwerten Wehrmachtssoldaten aufrechtzuerhalten, der nach einem fairen Kampf eine ebenso faire Behandlung verdient hat.

Entgegen des allgemeinen Gejammers über die angebliche Allgegenwärtigkeit von Auschwitz in der deutschen Öffentlichkeit findet diese Ausblendung der Opfer des Nationalsozialismus bei gleichzeitiger Überbetonung der Leiden „arischer“ Deutscher seit ein paar Jahren auch in der allgemeinen Öffentlichkeit statt. Im Fernsehen kann in regelmäßigen Abständen die Angst von Hitlers Sekretärin vor russischen Soldaten, die entbehrungsreiche Flucht aus dem Osten inklusive Beschuss durch die bösen Russen und andere „deutsche Schicksale“ ausführlich betrachtet und bedauert werden. In Dresden gedenken alljährlich nicht nur tausende Nazis aus ganz Europa der „arischen“ Opfer eines angeblichen alliierten Kriegsverbrechens, sondern auch tausende Bürger*innen, inklusive Politiker*innen. Für die Opfer der Nationalsozialist*innen bleibt da allenfalls eine Aufzählung um des guten Gewissens und der Vollständigkeit Willen, wenn bei Gedenktagen allen Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht wird, womit die Toten der Shoa eins gesetzt werden mit ihren Mörder*innen, die bei der Befreiung der KZs durch die Alliierten starben. Das eher als Pflichtprogramm abzuhakende Gedenken an die Opfer des eliminatorischen Antisemitismus, z.B. wenn am 9.November neben dem Feiern der Maueröffnung unter ferner liefen noch Gedenkveranstaltungen zur Reichspogromnacht stattfinden, wird dann als vorbildliche Aufarbeitung der Vergangenheit dargestellt.

„…keine Opfer, sondern Täter!“

Dennoch besteht ein elementarer Unterschied zwischen dem bürgerlichen Diskurs und dem der Nazis. Im deutschen Mainstream wird versucht einen Schlussstrich unter den NS zuziehen und sich und seine Familie und seine Nation jeder Verantwortung zu entziehen. Während bei den Nazis, und gerade in dem zum aktuellen Aufmarsch mobilisierenden Spektrum, ein positiver Bezug zum NS besteht und statt Verdrängung Verherrlichung auf der Agenda steht. Daher ist es relevant und gut, dass trotz inhaltlicher Anschlussfähigkeit die Nazis im Abseits stehen und keinerlei Mobilisierungsfähigkeit ins bürgerliche Lager haben. Und daher ist es aus antifaschistischer Sicht sinnvoll gegen Nazis anders vorzugehen als gegen das deutschnationale Bürgertum. Jedoch müssen die inhaltlichen Überschneidungen thematisiert werden, denn die größte Gefahr durch die Nazis ist weniger deren direkte Macht, sondern die Verbreitung ihrer Inhalte. Daher müssen Nazis nicht nur auf der Straße, sondern vor allem ihre Positionen in der Schule, auf der Arbeit und der Familienfeier bekämpft werden. Auf allen Ebenen mit (fast) allen Mitteln.

Ein weiterer Aufmarsch für den versucht wurde per Flyerverteilung in Wuppertal zu werben war die Demo in Velbert mit dem Titel „Multikultur ist sozialer Krieg“. Bei diesem Thema besteht eine ähnliche Nähe zu einem bürgerlichen Diskurs.
In ihrem Demo-Aufruf zum Thema „Gegen Gewalt und Überfremdung“ unterteilten die Nazis alle Menschen und vor allem Jugendliche in Ausländer*innen und Deutsche. Dabei kommt es ihnen nicht darauf an, welche Staatsbürgerschaft eine Person hat und wo diese Person geboren ist. Ohne es explizit benennen zu müssen, beziehen sie sich dabei auf einen Rassismus, der Menschen in Gruppen sortiert und bei dem „deutsch“ keine Frage des Passes oder des Aufwachsens in Deutschland ist, sondern eine Eigenschaft, die genetisch vererbt wird. Das sie nicht explizit aussprechen müssen, wenn sie z.B. mit „deutschen Jugendlichen“ meinen, liegt daran, dass die Nazis mit ihrem Rassismus problemlos an den rassistischen Diskurs der Gesamtgesellschaft anknüpfen können, der sich in diesem Herbst mit den hohen Zustimmungen für die Thesen von Thilo Sarrazin besonders deutlich zeigte. Auch die Aussage, dass Gewalt und Kriminalität in deutschen Kleinstädten nur über die Anwesenheit von „Ausländern“ zu erklären sind und „deutsche Jugendliche“ deren Opfer werden, ist keine exklusive These von Nazis wie Axel Reitz und Co, sondern wird auch von der aktuellen Bundesfamilienministerin Schröder mit ihren Aussagen zur angeblichen „Deutschenfeindlichkeit“ verbreitet.
Dass die rassistische Ideologie der Nazis in leicht abgeschwächter Form überall zu finden ist, ist jedoch kein Grund weniger gegen sie vorzugehen – im Gegenteil. Denn gerade wegen ihrer inhaltlichen Anschlussfähigkeit muss es Teil eines antirassistischen Kampfes sein, zu verhindern, dass diese Ideologie einen öffentlichen Raum bekommt und noch präsenter werden kann.

„Keine Gewalt ist auch keine Lösung“

Die Medien und die Polizei schreiben meist – wenn sie es nicht gänzlich verschweigen – über eine Auseinandersetzung zwischen Rechts und Links und versuchen damit zu suggerieren, es handele sich um einen internen Konflikt zwischen zwei Gruppen, der den Rest der Gesellschaft nicht betrifft; ähnlich einem Konflikt zwischen Jugendgangs. Die Nazis schreiben in ihrem Aufruf der einzige Zweck der Antifa sei der Kampf gegen politisch Andersdenkende. In Antifatexten wird häufig auf die von Nazis ausgehende Gewalt hingewiesen. Um was geht es denn nun beim Thema Antifa, Nazis und Gewalt?
Antifaschist*innen bekämpfen Nazis nicht, weil sie politisch andersdenkend sind, sondern weil sie eine Bedrohung für viele verschiedene Menschen und nicht nur für Linke oder vermeintliche Linke darstellen. Wenn Nazis (auch mit gewalttätigen Mitteln) am Verbreiten ihrer Propaganda gehindert werden, ist dies Teil eines notwendigen Kampfes gegen eine Bedrohung durch Nazis gegenüber allen, die nicht in ihr Weltbild passen. Antifaschismus wird – wie der Name schon sagt – immer ein Abwehrkampf gegen den Faschismus, also das Zurückfallen hinter Standards des bürgerlichen Staates sein; auch wenn wir eigentlich viel mehr wollen – aber das ist eine andere Baustelle. Es handelt sich um den Kampf gegen eine Ideologie, die darauf beruht Menschen einen unterschiedlichen Wert beizumessen und die darauf beruht, dass das Individuum alleine keine Existenzberechtigung hat, sondern nur als Teil eines Kollektivs (wie Volk, Nation etc.) und im Sinne dieses Kollektivs. Gegen eine solche menschenverachtende Ideologie vorzugehen, ist immer eine Verteidigung, egal ob nur reagiert oder auch offensiv agiert wird.
Menschen, die rassistisch stigmatisiert werden und andere sog. Minderheiten sind nicht nur durch die direkte Gewalt der Nazischläger*innen bedroht, sondern auch und vielleicht sogar mehr durch die Verbreitung ihrer Propaganda. Daher muss eine Stimmungsmache gegen „kriminelle Ausländer“ genauso konsequent verhindert werden wie ein direkter Übergriff. Das bedeutet für alle Menschen, die nicht tatenlos zu sehen möchten, wenn an der S-Bahn-Haltestelle ein Mensch aufgrund seines Aussehens von Nazis bedroht oder zusammengeschlagen wird, müsste es genauso klar sein, dass Nazis am demonstrieren, plakatieren, flyern und auch an Sprüchen auf dem Schulhof und im Betrieb gehindert werden müssen.

Wenn Nazis gegen Gewalt demonstrieren, demonstrieren sie dafür ihre Gewalt ungestört ausüben zu können. Wenn Nazis für Meinungsfreiheit demonstrieren, demonstrieren sie für die Möglichkeit rassistische und antisemitische Propaganda zu betreiben.

Konsequenter Antifaschismus ist Selbstschutz, aber vor allem
Solidarität mit allen, die aufgrund von Kategorisierungen von Nazis
bedroht und angegriffen werden.

Kommt zu den Antifa-Actiondays in Wuppertal vom 27.01. – 29.01. und verhindert den Naziaufmarsch!

Quelle: http://actiondayswpt.blogsport.de/

]]>
http://ggggl.blogsport.de/2011/01/21/naziaufmarsch-zum-desaster-machen-fuer-einen-konsequenten-antifaschismus/feed/
Winterlicher Stadtpark http://ggggl.blogsport.de/2010/12/24/winterlicher-stadtpark/ http://ggggl.blogsport.de/2010/12/24/winterlicher-stadtpark/#comments Fri, 24 Dec 2010 16:31:44 +0000 Gärtner_in#1 Allgemein http://ggggl.blogsport.de/2010/12/24/winterlicher-stadtpark/ Kinder, so seht nur! Das Christkind ähhhmmm der Bagger war schon da…


^^Baustelle am Rathauseingang

^^Baustelle am Rathauseingang

^^Kaufparkhaus, rechts daneben die blaue Tankstelle

^^Baustelleneinfahrt in den Park, noch blockiert

^^Baustelle am Busbahnhof

^^Rathauseingang

Also Leute, der Schnee ist da, die Spielsachen sind da und die Spielplätze sind bereits umzäunt. Lasset uns spielen!

Dem Iglu wurde das Dach geklaut, aber kein Problem, denn eine großzügige Materialspende wartet auf dem Rathaus-Parkplatz auf Abholung!

Der Bagger am Busbahnhof ist hingegen leider defekt, die 50Cent Münzen fallen immer raus.

Viel Spasz und guten Rutsch ins neue Jahr!

]]>
http://ggggl.blogsport.de/2010/12/24/winterlicher-stadtpark/feed/
Auf zur Bürgerversammlung! 13.01.2011 18.30Uhr Aula / Schulzentrum Leichlingen http://ggggl.blogsport.de/2010/12/23/auf-zur-buergerversammlung-13-01-2011-18-30uhr-aula-schulzentrum-leichlingen/ http://ggggl.blogsport.de/2010/12/23/auf-zur-buergerversammlung-13-01-2011-18-30uhr-aula-schulzentrum-leichlingen/#comments Thu, 23 Dec 2010 17:03:38 +0000 Gärtner_in#1 Allgemein http://ggggl.blogsport.de/2010/12/23/auf-zur-buergerversammlung-13-01-2011-18-30uhr-aula-schulzentrum-leichlingen/ ‚WupperWandel‘ – ein Schauspiel der Lügen, Utopien und Intriegen

Es ist an der Zeit, das wir das Image der Gartenfreaks ablegen und etwas vernüftigere Informationen über den sog. ‚WupperWandel‘, der vermeintlichen ‚Jahrhundertchance‘ für die Blütenstadt Leichlingen abliefern. Zunächst wollen wir die Fakten checken und auf den Tisch legen:

Am ‚WupperWandel‘ wird seit meheren Jahren geplant, hinter ihm verbirgt sich eine Umstrukturierung der Leichlinger Innenstadt, hauptsächlich des Wupperufers. Dort wo jetzt die blaue Tankstelle und das Kaufparkhaus stehen. Gründe dafür mag es viele geben: Die Tankstelle verschmutzt die Wupper, der Kaufpark ist einfach hässlich, alt und marode und die Wupper, der bekannteste Fluss der Region zwichen Wipperfürth und dem Rhein, fliesst einfach so vorbei. Etwas mehr Öffnung hin zur Wupper, der Wegfall der Tankstelle und eine Modernisierung der Infrastruktur sollte es werden.

Doch leider sind die Zeiten aktuell alles andere als rosig. Wir stecken mitten in der sog. ‚Weltwirtschaftskriese‘, die Stadt Leichlingen ist für ihre Verhältnisse hoch verschuldet. In Halb Europa gibt es bereits Massenproteste und vereinzelt teils heftige Ausschreitungen als Reaktion auf den europaweiten Sparkurs, die Diktatur der Kommunen und der EU und Unfähigkeit der herrschenden Klasse. Auch in Deutschland, doch hier zu Lande wird diese Entwicklung durch die Medien und Politiker_innen totgeschwiegen. Ein Blick in ein Nachrichtenmagazin aus dem nicht-deutschsprachigen Raum genüg allerdings schon, um ein realistisches Bild vor der Lage in unserem Staat zu erhalten. Die Proteste sind durchaus tiefgründiger und weitreichender als Mensch durch die Bilder zb. der Anti-Atom-Proteste vermittelt bekommt. Auch hier in Leichlingen rührt sich der Widerstand.

Viele Leichlinger_innen stellen sich gegen den ‚WupperWandel‘ und es werden von Tag zu Tag mehr. Von einst Dutzenden zu aktuell Hunderten bis, wenn es so weiter geht, hin zu Tausenden irgentwann wächst hier der Widerstand. Viele Mögen sich nun die Frage stellen warum, da Mensch den Eindruck haben könnte, dass das oben beschriebene Projekt gut für Leichlingen sein könnte.

Wir werden das erklären, vorher möchten wir noch eine andere mögliche Blickrichtung auf das Projekt erläutern, anhand einer einzigen These:

„Durch den ‚WupperWandel‘ entsteht ein modernes Einkaufszentrum, mit Marken-Läden, Krims-Krams Geschäften und sog. Trendstores“

Diese These, bzw Utopie oder Luftschloss, haben bis dato sehr viele vor allem junge Leichlinger_innen in ihren Köpfen. In freudiger Erwartung einer Shopping-Mall
befürworten sie das Projekt ‚WupperWandel‘ bzw Intressieren sich nicht weiter dafür. Im Park protestieren ja nur Opas und Omas zusammen mit vermeintlich gewaltbereiten Linksextremisten oder kriminelen Jugendbanden -je nach dem welche Internetseiten Mensch ließt- und das ist sowieso schlecht, da diese ‚Verrückten‘ einem den neuen HighTech Shopping-Tempel vermießen wollen. Das würde ja bedeuten Mensch müsse weiterhin in eine der angrenzenden Großstädte Langenfeld, Solingen oder Leverkusen in die bereits vorhandenen Einkaufzentren fahren.

Und genau das erkennt die Stadtverwaltung. Anstelle Umfragen und vernünftige Aufklärungsaktionen durchzuführen schafft sie Tatsachen. Anstelle die Bürger_innen bereits in der Planungsphase in das Projekt einzubinden wird monate- , jahrelang im Geheimen an einer Suppe gekocht, die am Ende pures Gift für die Demokratie ist. Ein ähnliches Szenario also wie „Stuttgart 21″, eben ohne öffentlichen Projekträger.

Da es diesen nicht gibt und aufgrund von 13Mio Euro an Schulden in der Stadtkasse auch nicht geben kann, wurde ein privater Inverstor gesucht. Dieser wurde in der Heuschrecke ‚Recona GmbH‘ gefunden. Diese Inverstorin hat sich genau auf die Verhältnisse wie wir sie in Leichlingen haben spezialisiert:
Verschuldete Kleinstadt, Platz zum Bauen, billige Aufträge und maximaler Profit am Ende.

Die Stadtverwaltung sieht davon nicht mehr als etwas Steuer, wäre da nicht der neue Rathausvorplatz. Diesen baut die ‚Recona GmbH‘ freundlicherweise, da die Stadt so schlau war ihr den Stadtpark zu schenken! Die ‚Recona GmbH‘ ist eine Meisterin im Pfeilschen, immerhin hat sie es geschafft der Stadtverwaltung den Park abzuluchsen und diese war auch noch so schlichtweg gesagt strunzdumm darauf einzugehen. In einer als ‚guter Tauschdeal‘ verkauften Notlösung wurde den Forderungen der ‚Recona GmbH‘, aus der eigenen Not herraus, nachgegeben. Diese wollte ihr vermeintliches Einkaufszentrum nämlich nicht am alten Standort, dem Kaufparkhaus bauen. Sondern viel lieber mitten in den Leichlinger Stadtpark, unserer ‚Grünen Mitte‘. So wuchs das Projekt auf die Megasumme von geschätzen 25Mio Euro an. Die halbe Innenstadt soll umgebaut werden, die Bauzeit ist bereits für mehr als zwei Jahre angekündigt. Zwei Jahre, in denen es ein tägliches Verkehrschaos geben wird, untermalt von flächendeckenden Baustellen lärm mit viel Schmutz.

Einige der Träumer_innen, die von einer Shopping-Mall ausgehen, dürfte das wenig stören. Vielleicht weil sie etwas entfehrnt wohnen. Was diese Leute allerdings massiv stören wird, ist das Resultat der Bauarbeiten. Hingegen der Meinung vieler soll im Park ein 15 Meter hoher Betonbunker errichtet werden. Unten rein soll ein sog. ‚Lebensmittelvollsortimenter‘ eine weitere Worthülse hinter der sich nichts anderes als ein Billig-Discounter der Firma ‚Rewe‘ verbirgt. Oben rein sollen teure Wohnungen und Praxen, ein paar wenige und vor allem sinnfreie Läden wie ein Matratzengeschäft oder eine weitere Apothe sollen zusätzlich drumherum entstehen. Zum besseren Verständnis, mit Montanus-, Blüten- und Adlerapotheke gibt es bereits auf nichtmal zwei Hektar drei Apottheken, eine vierte soll mit dem ‚WupperWandel‘ kommen.
Die Leute können sich also auf ausgiebige Supermarkt-Shoppingtouren, unangenehme Arztbesuche, überteuerte Wohnungen in ‚beste Lage‘ und haufenweise Pharmaprodukte in den Einkaufstaschen freuen!

Brocken für Brocken bröseln die ganzen Lügen, Utopien und Intriegen von dem nicht kommenden Einkaufszentrum herab, die Wahrheit kommt langsam aber unvermeidlich ans Tageslicht. Und die für das Projekt verantwortlichen Menschen kümmern sich bisweilen nicht um Aufklärung.

Fakt ist:

-Der Stadtpark auf der Rathausseite soll fast völlig umgebaut werden!

-Es kommt definitiv keine Shopping-Mall!

-Die Jahrhundertchance besteht einzig und alleine in den neuen Prunkbauten, wie der Wuppertreppe oder dem neuen Rathausplatz. Alles, was wir Jugendliche dort tun könnten und werden, ist vermeintlich kriminell oder führt zu einem Platzverweis!

-Das Ganze ist eine Fehlplanung, unsere Straßen vertragen nichteinmal die erwarteten Einkäufer_innen Ströhme. d.h. es kommt eine noch schlimmere Blechlawine über unsere Straßen als heute schon!

-Obwohl noch vor Gericht gestritten wird, wird bereits an der Projektrealisierung gebaut!

Ein weiterer, beliebter Vorwand für das Projekt sei die daraus resultierende Stärkung des bereits heute von Leerständen gegeiselten Leichlinger Einzelhandels. Eine Darstellung, die jegliche Logik missen lässt. Wie soll ein 2000m² großer Billig-Discounter, der 95% von der Einzelhandel angebotenen Waren billliger anbietet, die bestehenden und nicht von Ketten subventionierten Geschäfte stärken?

Das Ganze Thema ist eine einzige Maskerade, für einen billigen und unnötigen Tapetenwechsel verkaufen, nein verschenken die Verantwortlichen die halbe Innenstadt!

Verdeutlicht wird dies noch durch den Verkauf des alten Enßlenkaufhauses. Dort wäre genug Platz für einen angemessen kleinen Discounter in der Innenstadt gewesen! Aber nein, dort verkauft seit Kurzem die Tengelmann Tochter ‚tEDI‘ ihre vergifteten Waren. In bester ‚KiK‘-Manier werden in der Strategie dieser Kette nicht nur die Angestellten in den Fillialien durch Niedriglöhne, illegale Überwachung und Missachtungen des Arbeitsrechtes maltretiert, nein, es werden Weltweit Menschen ausgebeutet und Tote billigend in Kauf genommen. Durch Preisdumping leben die Menschen in den Produktionsländern in Armut und Verhungern oder Verbrennen während sie im Akkord Hosen für KiK nähen oder Giftstoffe zu Partyartikel für ‚tEDI‘ verarbeiten. Das ist keine Sciene-Fiction-Verschwörungstheorie, sondern Realität. Zb In Bangladesh, Taiwan oder China.

Das alles um die Ware dann möglichst billig, im Fall von ‚tEDI‘ für einen lächerlichen Euro anbieten zu können. Krebserregend, Fortpflanzungsgefährdend oder sogar Erbgutschädigend sind nur einige wenige der DIN-Gefahrensymbole, die beim Betreten des Ladens auf die lauernden Gefahren hinweisen müssten.

Zur Strategie im Firmen-Modell KiK/tEDI gehört auch das Schaffen der eigenen Kundschaft. D.h. die Angestellten bringen ihren lachaften Lohn auch noch in erheblichen Teilen zurück, da sie gleich im Laden einkaufen weils ja so schön billig ist und Mensch einen Hungerlohn ausgezahlt bekommt. Derartig abgrundtiefem Kapital-Faschismus können wir nur einen möglichst heftigen, nächtlichen und vor allem gründlichen Kabelbrannt in den einzelnen Fillialen wünschen!

Nun aber zurück zum eigentlichen Thema. Den Leichlinger_innen, die sich intressieren und die noch genug Weitsicht für die folgerichtige Erkennung der Lage haben, stößt das gewaltig auf. Protest wächst, die Leute vernetzen sich und stellen sich quer. Die Stadtverwaltung reagiert wie folgt darauf:

Ende September wollten gut 80-100 Leichlinger_innen die anstehende öffentliche Sitzung des Rats verfolgen, in welcher eine negative Entscheidung bezüglich eines fast schon versprochenen Ratsbürgerentscheides fiel. An der Tür dann die Ernüchterung: Nur Menschen mit Eintrittskarten und Vertreter_innen der Presse wurden reingelassen. Dutzende wütende Leichlinger_innen wurden im Regen stehen gelassen. Nach der Begründung dass der Saal, in dem zum Neujahresempfang an die 200 Menschen tanzen, nur Platz biete für 97 Menschen, brachen Tumulte aus. Die Polizei war Planlos und die Söldnerschaft der Kommunen in Form des Kommunalen Ordnunsdienstes musste die Türen verbarrikadieren. Darüber hinaus wurde eine Sitzblockade einiger Jugendlicher durch heftiges öffnen der Türen gewaltsam ohne Aufforderung und vor allem unter den Augen der sorglosen Polizei aufgelöst. Da ganze geschah am Donnerstag, den 30.09.2010. Dem ‚Schwarzen Donnerstag‘ der Demokratie hierzulande.

Zeitgleich ging die Badenwürtembergische Landesregierung im Stuttgarter Schlossgarten mit Knüppeln, Pfefferspray und Wasserwerfern gegen friedliche Schüler_innen, Retner_innen und Rollstuhlfahrer_innen vor. Das ganze diente der Durchsetzung eines ähnlichen Bauprojektes, was schon in einem weitaus fortgeschritteneren Stadium als das Projekt ‚WupperWandel‘ war.
Dem Untergrund-Durchgangsbahnhof, besser bekannt als „S21″. Resultat waren über 400 Verletzte und eine Tote, welche von Politik und Medien nachträglich frei nach dem Motto „Doppelt gemoppelt hält besser“ totgeschwiegen wird.

Einen Tag später demonstrierten in Wuppertal etwa 120 Menschen für einen sofortigen Baustop in Stuttgart, gegen den ‚WupperWandel‘ und gegen das Wuppertaler Bauprojekt ‚Döppersberg‘. Europaweit gab es Solidaritätsaktionen, Demonstrationen und tägliche Schwabenstreiche. Natürlich erfährt Mensch das alles hierzulande nur durch ausländische Nachrichten-Argenturen, autonome Internetblogs oder Investigative Journalist_innen. Alles Dinge, die von Staat und Systemmedien kriminalisiert und/oder unterdrück werden.

Bereits 3x demonstrierten Hunderte Leichlinger_innen im Park für den Erhalt des Selbigen. Lautstark und durch kreative Aktionen wurde protestiert. Die ‚WupperWandel‘-Lobby hingegen macht nichts anderes, als zu versuchen das ganze herunter zu spielen oder gar jetzt schon zu kriminalisieren. Einezelne Ratsmiglieder und Befürworter_innen sind sich nicht zu schade, auf den Demonstrationen aufzutauchen und Streit anzuzetteln. Sei es durch hirnrissige Redebeiträge oder durch verbales Provozieren der Ordner_innen einer wohlbemerkt bürgerlichen Kundgebung.

Die Liste derartiger Beispiele würden den Rahmen dieses Aufrufes völlig sprengen. Dies dient höchstwahrscheinlich der später möglicherweise erforderlichen Legitimation das Projekt ‚WupperWandel‘ notfalls auch mit Polizeigewalt ähnlich wie in Stuttgart durchzusetzen respektive durchzuknüppeln. Wir werden torzdem nicht weichen!

Das nächste Kapitel im Provinzmelodrama ‚WupperWandel‘ stellt nun der 13.01.2011, ein Donnerstag, dar. An diesem Tag soll in der Aula am Leichlinger Schulzentrum eine Bürgerversammlung stattfinden. In dieser soll das Projekt ‚WupperWandel‘ durchleuchtet werden und die Verantwortlichen der Stadt und der Inverstorin wollen Rede und Antwort stehen. Beginn der Veranstaltung ist um 18.30Uhr.

KOMMT BITTE ALLE!! WIR MÖCHTEN UNSEREN PARK GERNE BEHALTEN UND WOLLEN DEN VERANTWORTLICHEN DAS DURCH EINEN ANSTURM AN PROJEKGEGNER_INNEN KLARMACHEN!!

Wer sich nach Durchlesen des Textes und Austauschens einiger Schlüsselparamenter wie Ortsnamen in einer ähnlichen Lage sieht, die/der sei herzlichst dazu aufgerufen und eingeladen an diesem Tag zu uns in die Blütenstadt zu kommen!

Unterzeichner_innen:

G³-Parkschützer_innen
Autonome Antifa Leichlingen

]]>
http://ggggl.blogsport.de/2010/12/23/auf-zur-buergerversammlung-13-01-2011-18-30uhr-aula-schulzentrum-leichlingen/feed/
13.01.2011: Informationsveranstaltung zum Thema Wupperwandel http://ggggl.blogsport.de/2010/12/17/13-01-2011-informationsveranstaltung-zum-thema-wupperwandel/ http://ggggl.blogsport.de/2010/12/17/13-01-2011-informationsveranstaltung-zum-thema-wupperwandel/#comments Fri, 17 Dec 2010 08:54:53 +0000 Gärtner_in#1 Allgemein http://ggggl.blogsport.de/2010/12/17/13-01-2011-informationsveranstaltung-zum-thema-wupperwandel/ Am Donnerstag, den 13.01.2011, findet ab 18.30 Uhr eine Informationsveranstaltung zum Thema Wupperwandel in der Aula des Gymnasiums Am Hammer statt.
Die Veranstaltung war ursprünglich für den 02.12.2010 vorgesehen, musste aber verschoben werden.

Quelle:http://www.rettet-den-stadtpark-leichlingen.de/news.html

Weitere Informationen so schnell wie möglich. Versucht bitte um 17.30-18.00Uhr in Leichlingen zu sein.

]]>
http://ggggl.blogsport.de/2010/12/17/13-01-2011-informationsveranstaltung-zum-thema-wupperwandel/feed/